Wolfsfrauen: Rebecca Randak

Die Vorstellung von wilden Frauen (den WolfsFrauen) ist eine fortlaufende Reihe, in der starke, selbstbewusste und authentische Frauen vorgestellt werden, die ihren ureigenen Weg gehen. Diese Serie soll inspirieren und uns Mut machen, unser wahres Ich zu leben. Heute freue ich mich sehr euch Rebecca von „Fuck Lucky Go Happy“ vor zustellen.

Wie beginnst du deinen Tag?

Da ich abends oft beim Yoga bin oder unterrichte, lasse ich den Tag langsam angehen. Vom Aufstehen bis Haus verlassen brauche ich circa drei Stunden, in denen ich meditiere, Pranayama oder Yoga übe, mit meinem Freund frühstücke, dusche und Kram in der Wohnung erledige. Meistens sogar in dieser Reihenfolge.

Was tut dir gut und wann bist du so richtig glücklich?

Ganz ehrlich: Wenn ich alleine bin, am besten an meinem Kraftort in Süditalien. Meine Eltern haben dort ein wunderschönes Haus. Es gibt es Kräuter, Pflanzen, Tiere und Natur ohne Ende und man kann den Blick über das Meer in die Weite schweifen lassen. Das ist ein super Ausgleich zu meinem Alltag, der eher hoch getaktet ist. Zuhause bin ich natürlich auch glücklich. Zum Beispiel wenn ich in die Yoga verballerten Schüler nach einer Yogaklasse schaue oder mich selbst in diesem Zustand befinde. Oder beim Dinner mit Freunden. Oder beim Schreiben. Oder, oder, oder…

Was tust du, wenn du gestresst bist oder dich nicht gut fühlst?

Erst einmal akzeptiere ich, dass ich mich gerade gestresst fühle. Und dann schaue ich, was es braucht. Wahlweise verordne ich mir eine Zwangspause oder ich versuche das stressende To Do so schnell wie möglich zu erledigen.

Welche Dinge tust du für dich (Self-Care-Routine)?

Voll klischeemäßig: Regelmäßig meditieren, Yoga üben und so oft wie möglich für ein, zwei Wochen nach Italien abdüsen. Ganz wichtig: Soul Food selber kochen und in Ruhe essen.

Was bedeutet es für dich eine „wilde“ Frau zu sein?

In gutem Kontakt mit der Stimme meiner Seele zu sein, diese Stimme wahrzunehmen und mich zu trauen, nach ihr zu handeln – auch wenn der Geist manchmal eine andere Meinung dazu hat.

Wie hast du diese innere Wildheit gefunden und in deinem Leben etabliert?

Lebenslange Selbsterfahrung wahrscheinlich. Ich bin in einer Familie aufgewachsen, in der „Psycho-Gespräche“ Standard waren und es erlaubt war, sich auf sein Gefühl zu verlassen. Vielleicht liegt es daran, dass ich sehr feinfühlig bin und unterschwellige Stimmung sofort wahrnehme, oft auch körperlich. Die Signale meines Körpers zu respektieren und nach ihnen zu handeln, war für mich ein wichtiger Schritt. Außerdem reflektiere ich viel und gerne und liebe es, das menschliche Handeln und Fühlen zu untersuchen, zu hinterfragen und Antworten zu finden. Ich selbst bin dabei mein liebstes Forschungsobjekt.

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Wie hat sich dein Leben dadurch verändert?

Schwer zu sagen, es gab bei mir nie dieses eine ausschlaggebende Erlebnis, das alles verändert hat. Mein Leben ist ständig im Wandel. Aber wahrscheinlich ist das der Grund, dass ich einen Job mache, den ich von Herzen liebe und an sich ganz zufrieden bin mit meinem Leben.

Wie hast du dich dadurch verändert?

Ich steh öfter zu mir selbst und versuche weniger, es ständig allen recht zu machen.

Was tust du, um diese wilde Seite in dir zu nähren? Was braucht sie?

Zeit alleine. Da ich ein sehr sozialer und geselliger Mensch bin, fällt die Me-Time schnell unter den Tisch. Ich muss darauf achten, mir diese Zeit zu nehmen. Im Alltag fällt mir das immer noch schwer, aber alles braucht eben seine Zeit.

Was war die größte Herausforderung, die du überstanden hast?

Eine große Beziehungskrise mit meinem Freund vor zwei Jahren und den plötzlichen Tod meines Stiefvaters letzten November. Beruflich gab es auch ein paar einschneidende Entscheidungen, die sehr herausfordernd waren, mir aber großes Wachstum ermöglicht haben.

Was tust du bei Rückschlägen?

Wunden lecken, überlegen, was mir das Ganze sagen soll und dementsprechend die Strategie ändern.

Was liest du gerade?

Wie immer ein paar Bücher gleichzeitig. Die deutsche Ausgabe der Hatha Yoga Pradipika von Anna Trökes, ein Akupunktur-Buch von J.R. Worsley und sehr passend zu diesem Interview „Die Wolfsfrau“ von Clarissa Pinkola Estes.

Welche drei Menschen haben dich am meisten inspiriert?

Auf jeden Fall meine Mutter, der ich für ihren klugen und einfühlsamen Beistand oft so dankbar bin. Mein Yogalehrer Patrick Broome, der mir mit seinen Klassen regelmäßig das Hirn wegpustet. Und Danielle LaPorte, der es trotz ihres super erfolgreichen Online-Businesses gelingt, ihre Tiefe zu behalten. Außerdem gibt es in meinem Umfeld ganz viele wertvolle Menschen, für deren Anwesenheit ich Dankbarkeit empfinde.

Was motiviert dich weiter zu machen?

Große Freude bei dem, was ich tue. Anderen dabei zuzusehen, wie sie über ihre Grenzen hinauswachsen, die Möglichkeit selbst ortsunabhängig zu arbeiten und noch freier zu leben und die unbändige Lust, noch viel mehr zu lernen. Über den Körper, Yoga. Spiritualität und, und, und…

Hast du ein Lieblingsmantra? Eine Lieblingsaffirmation die du teilen möchtest?

Om namah shivaya“. Das Pancakshara-Mantra. Es bedeutet soviel wie „Ich verbeuge mich vor Shiva, dem Gott der Vollendung.“ Shiva ist der Gott der Veränderung. In seinem kosmischen Tanz zerstört er das ganze Universum, um es im gleichen Moment neu zu erschaffen. Für mich ist das eine sehr tröstende und hilfreiche Metapher für das Leben an sich. Manchmal muss Altes kaputt gehen, damit Neues entstehen kann. Das ist nicht immer schön, aber wenn wir uns darauf einlassen, ermöglicht es Weiterentwicklung und innere Freiheit.

Bitte Teile ein paar weise Worte mit uns, die du durch deine spirituelle Arbeit gelernt hast:

Jeder hat seinen eigenen Weg zum Glück und muss ihn selbst gehen. Dabei gibt es keine Abkürzungen, aber immer wieder Menschen, die dich ein Stückchen begleiten.

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Über Rebecca

Rebecca bloggt auf „Fuck Lucky Go Happy“ über ihre Leidenschaft: dem Yoga und über andere spirituelle und weniger spirituelle Themen. Sie hat 2012 den mutigen Schritt getan und ihren „sicheren“ Job in einer PR-Agentur gekündigt, und sich ein eigenes Business aufgebaut. Heute lebt sie das, was sie liebt: Sie ist Yogalehrerin und gibt neben offenen Trainings auch Workshops und Einzelunterricht. Dank ihrer Selbstständigkeit, ist es ihr möglich orts-ungebunden zu arbeiten und viele Abenteuer zu erleben, die du auf ihrem Instagram-Account mit erleben kannst. Ich finde sie sehr mutig und sie ist mein großes Vorbild in Sachen: „Tu was du liebst!“  – auf ihrem Blog kannst du auch nachlesen, wie und welche Schritte sie da gegangen ist.

Um es mit Rebeccas Worten zu sagen: YOLO – You only live once!

Danke dir

 

Kleine Geheimnisse

Ich habe ein kleines Geheimnis – es liegt still in den Tiefen meines Schoßes und verbreitet, obgleich es so winzig ist, überall Chaos in meinem Körper… es ist nicht größer, als eine Linse – und doch hat es Einfluss auf meine Emotionen und auf meine Gelüste. Es ist ein kleines Wunder, was unsere Familie geschenkt wurde… und es ist erst 7 Wochen alt..

Das ist sehr früh, nicht wahr? Warum teile ich das hier? Ich kann doch gar nicht sicher sein, dass es bleibt – dass ich es nicht doch noch in den kommenden Wochen verliere…. das weiß man ja leider nie…

Bei der letzten Schwangerschaft habe ich gewartet, bis ich mir relativ sicher sein konnte , dass es bleiben würde – aber ich hatte das Gefühl, ich dürfte mich nicht zu sehr freuen, um mich vor dem Schmerz eines Verlustes zu schützen…

Heute denke ich da anders drüber! Es ist so – und ich freue mich! Ich möchte diese Freude teilen, und sie leben – ich möchte sie spüren! Und wenn es zu einem Verlust kommen sollte, dann möchte ich auch das teilen – ich möchte den Schmerz teilen, darüber reden dürfen – mir selber gestatten zu trauern.

Was weiß ich schon über die Zukunft? Was weiß ich davon, was morgen sein könnte? Ich lebe aber jetzt und im Heute! Und da bin ich glücklich, (und auch ein wenig ängstlich) dass ich auserwählt wurde, eine neue Seele zu inkarnieren…

Und ja, ich bin nicht nur glücklich – ich habe auch wahnsinnige Angst – davor, dass sich all die finsteren Stunden, die wir beim ersten Mal erlebt haben, wiederholen könnten, dass es ein Schreibaby werden könnte, dass ich nicht stillen kann, dass ich mit zwei Kindern völlig überfordert bin, dass unser Leben ins Chaos gestürzt wird… usw.

Auf der anderen Seite weiß ich, dass ich es schon einmal geschafft habe, dass jede Frau an ihren Aufgaben wächst – dass das Kind zu uns wollte – und es sich uns ausgesucht hat… wir also richtig sind. Ich fühle mich geehrt und gesegnet.

Danke

P.S. Was ich wieder mal erstaunlich finde:

Fleischhunger – auch dieses Mal habe ich in der ziemlich gleihcen Woche einen riesigen Appetit auf Fleisch… etwas, was ja sonst nicht auf meinem Speiseplan steht… und auch Milchprodukte… ich gebe dem Körper das dann… er weiß, was er braucht, und ich vertraue ihm! Hast du auch Gelüste (gehabt), die deiner gewohnten Ernährung wieder sprechen?

 

 

Menstruation – Yes, I bleed!

MoonDiary

Immer wieder schreibe ich über die Menstruation – über Wege, wie man seinen eigen Zyklus feiern kann, oder wie man ihn ehrt. Doch das ist mir nicht genug! ich möchte, dass du dich traust, diesem inneren Zyklus zu vertrauen, ihn dir bewusst zu machen, kennen zu lernen und ihm zu folgen… dieser roten Spur, die sich durch dein Leben zieht (wie ein roter Faden).

Weil ich so angetan bin, von dieser urweiblichen Kraft, habe ich mich entschlossen, da mehr zu tun! Ich möchte mit dir meinen Zyklus teilen, in der Hoffnung, dass du dich in ihm erkennst, in der Hoffnung, dass du mit schwingen kannst, und in der Hoffnung, dass du ein wenig achtsamer auf dich schauen magst.

Den eigenen Zyklus kann man sich schön als Jahreszeiten vorstellen:

Frühling/Präovulation:

Die erste Woche nach der Blutung – langsam kommen meine Kräfte wieder, ich fühle mich gut, und erleichtert. Mein Kopf ist klar und ich kann schnell denken – es fällt mir leicht, in dieser Phase Ideen und Pläne zu schmieden. Ich schreibe alles auf, weil ich so vor Inspirationen bin. Mir fällt es leicht, anstrengende Zeiten mit dem Kind zu überwinden, ich ruhe in meiner Mitte, habe Geduld und Ausdauer. Gerne lasse ich mich auf Spiele mit dem Kind ein, probiere neues aus. Ich blühe.

Sommer/Ovulation

In der zweiten Woche, die meistens in der Ovulation endet, habe ich viel Tatendrang – ich bin bereit, meine Pläne um zu setzten, schaffe viel in wenig Zeit. Hausarbeit, Bloggen, Kinderbetreuung, arbeiten – alles kein Problem. Ich fühle mich wohl in meinem Körper, meine Busen spannen oft kurz vor dem Eisprung, oder mal zwackt es im Unterleib. Aber meine Laune ist stabil – ich bin im Fluss… meistens geht mir alles leicht von der Hand. Auch mein libido ist erhöht, ich fühle mich erotisch und schön.

Herbst/Prämentstuation

In der Woche nach der Ovulation fühle ich, wie sich meine Gedanken vom Außen ins Innere wenden. Ich mache mir mehr Gedanken über das Leben und über mich, bin bereit, mich mit Seelenthemen zu befassen – und habe leichten Zugang zu meinen Gefühlen. Leider habe ich nicht mehr die große Motivation/bzw. die Energie, die ich letzte Woche noch hatte – ich brauche länger für bestimmte Aufgaben, aber ich kann mich besser fokussieren und reflektieren. Oft beginnt mein Körper nun schon nach bestimmten Lebensmitteln zu betteln – das ist jedes Mal verschieden – und ich gebe es ihm (bedingungslos) – ich weiß, dass ich mich auf ihn verlassen kann, und er weiß, was er braucht. Jetzt ist es besonders wichtig für mich, viel zu trinken, und nach draußen zu gehen – gut für mich zu sorgen… ich merke, wie meine Stimmung nach und nach labiler wird, und ich mir Dinge oft schneller zu Herzen nehme.

Winter/Blutung

Kurz vor der Blutung bin ich extrem müde, und möchte mich zurück ziehen. Mir steht der Sinn nach Ruhe, und es kostet mich sehr viel Energie, dem Kind die gewünschte Aufmerksamkeit zu geben. Ich würde mich viel lieber in eine Decke rollen und liegen… mehr nicht. Ich weine, wenn ich Kinder, Tiere, leid aber auch Freude sehe. Alles schwingt extrem in mir nach – manchmal habe ich das Gefühl, als spüre ich den Weltschmerz direkt in mir. Manchmal bin ich sehr reizbar und kratzbürstig, wehe man spricht mich vor meinem Kaffee an – da reicht auch schon ein schiefer Blick… Abstand halten bitte! Ich möchte Ruhe! Dann fließt es aus mir – ich fühle mich erleichtert, wenn ich das Blut sehe – ich lasse es fließen und gebe mich hin. Versuche Pausen zu machen, mir gutes zu tun. Self-Care. Am Ende der Woche, nehme ich ein langes, warmes Bad – um mich auch äußerlich nochmal bewusst zu reinigen.

Während ich blute…

Für mich ist es eine Zeit, in der ich versuche, mich ganz bewusst mir selber zu widmen:

Ich veranstalte für mich selber kleine Retreats, in dem ich in mein „Moon-Diary“ schreibe (das siehst du oben auf dem Bild), mich mit den Dingen umgebe, die mich an das Frau sein erinnern und die mir gut tun – dazu habe ich eine rote Kiste, die ich hier schon einmal vorgestellt habe. Ich male, ab und an auch mal, mit meinem eigenen Blut – ich setze mich auf eine rote Decke und zelebriere mich selbst. Hier habe ich schon einmal ein paar Ideen vorgestellt. Als ich vor kurzem auf der Creativa war, habe ich mir einige rote Stoffstücke zu gelegt, die ich in den kommenden Zyklen zu einer roten Blut-Mond-Decke verarbeiten möchte. Mit dem Nähen habe ich bisher keine große Erfahrung gesammelt, und ich möchte nur während der Menstruation daran arbeiten. Die Stoffquadrate, die ich gefunden habe, siehst du auch oben im Bild, gleich neben meinem Blut-Mond-Anhänger 😉

Ich plane im übrigen ein Red-Tent-Workshop zu geben, mitten im Pott. Ich bin gerade dabei einen geeigneten Raum dafür zu finden und hoffe regelmäßig dort ein Rotes Zelt veranstalten zu können – einen Raum für dich und mich, wo wir uns über all das austauschen können, praktisch arbeiten und Halt finden, in der Gemeinschaft der Frauen.

Wenn du daran Interesse hast, dann trage dich doch bitte hier in den Newsletter ein – damit ich besser Planen kann, und dir direkt Bescheid geben kann, wann und wo es statt finden soll… natürlich werde ich es hier dann auch veröffentlichen… So, jetzt weißt du, wo ich in den letzten Wochen so gesteckt, und an was ich gewerkelt habe *glücklich ist*

RedTentWorkshop

Dankbarkeit: Wochenweise Glück

„Dankbarkeit verändert das was wir haben in GENUG!“

Die Woche verflog so schnell wieder Wind – aber das ist hier leider immer so, wenn ich erst mitten in der Woche aus den Nachtwachen komme – dann gehen die Tage drunter und drüber. Aber sie waren schön. Das kann ich dir schon mal verraten. Aber lies selbst:

Best of – Dankbarkeit
* mit dem Mann gemeinsam gekocht
* schönes Wetter und angenehme Schicht gehabt
* außerdem hat sich ein Problem quasi von alleine gelöst
* neben den täglichen meditieren auch versucht, regelmäßig Qui Gong zu machen
* aussortiert und neu geordnet: Im Kinderkleiderschrank, im Wohnzimmer und beim Mann im Schrank
* einige Spaziergänge durch den Wald
* Besuch einer Kindergartenfreundin mit Kuchen und Sandkasten
* Meditationsabend
* 2 Bücher zu Ende gelesen
* kreative Arbeiten
* einige tolle Frauen getroffen und viel geredet
* Erdbeerklöße mit Vanille-Soße
* die Aussortierten Dinge entledigt
* abends auf einer Geburtstagsfeier eines Freundes
* leckeres Mittagessen mit dem Mann
* etwas freie Zeit mit dem Mann
* Kuschelzeit mit Kind
* haben kleine Geschenke an die Wind-Geister im Wald entdeckt
* und selber welche dazu gegeben
Und wofür bist du dankbar?

Dankbarkeit: Wochenweise Glück – Nachtedition

„Bewahren von Dankbarkeit besteht darin, dass ich für alles, was ich Gutes empfangen habe, Gutes tue!“ – Albert Schweitzer-

Guten Morgen – hier beginnt der Tag im Moment viel viel später, da ich mal wieder Nachtwachen habe – durch die Zeitumstellung ist aber auch so alles ein wenig durcheinander – wir müssen uns diese Woche alle wieder in unseren Alltag zurück finden – außerdem war in der letzten Woche das Kindelein krank, so dass generell alles ein wenig unstrukturiert gewesen ist – aber das Chaos gebiert ja bekanntlich Sterne, wie sind also auf dem Weg zum Leuchten *lach*

Sicherlich habt ihr auch schon mit bekommen, dass Instagram (gehört ja leider Facebook) ihren Newsfeed ändert – anstatt, wie bisher, chronologisch, wird nun das Programm für dich auswählen, was es dir zeigt. „Personalisiert“ wie auch deine Facebook „News“-Seite – das finden die meisten User ziemlich unschön, schließlich war diese „Tagebuch-Ansicht“ genau das, was Instagram so wundervoll gemacht hat.

ich wollte dir nur noch schnell ein paar Tipps geben, wie du deine liebsten Accounts (meiner ist sicherlich darunter, oder *fg*) oben in deiner Timeline bringst:

  • „Turn on notifications“ – das Bild hast du sicherlich heute ganz besonders oft gesehen – und auch bei mir – denn das ist ein Weg, um mit den Accounts in Kontakt zu bleiben – leider auch ein recht nerviger (wie ich nachher feststellte), denn jedesmal, wenn einer der Accounts ein Bild postet, bekommst du ne Push-Nachricht… wenn du nur wenige Accounts hast, von denen du dich benachrichtigen lassen magst, ist das sicherlich sinnvoll.
  • Du kannst ferner dafür sorgen, deine liebsten Accounts oben zu halten, in dem du die Bilder likest und kommentierst. Das Programm wird sich das merken und so diese Accounts bevorzugen (für dich) – so dass du doch noch ein wenig Einfluss auf deine Timeline hast.

Aber nun zu den Dingen, für die ich dankbar bin – und dazu muss ich sagen, war das Osterwochenende, wirklich vollgeprofft mit wunderschönen Dingen, die ich euch nicht vorenthalten mag: Also, hier ist mein persönliches „Best-Of Dankbarkeit“

* mit dem Zwerg gemeinsam Eier mit Naturfarben gefärbt, was sehr gut geklappt hat
* außerdem hat mich meine Mom unterstützt
* wirklich täglich meditiert
* baden – das tat echt gut, nachdem der Tag anstrengend war
* meinen alten Calligraphie-Füller aus der Schule (Steinzeit) wieder gefunden
* und er funktioniert noch
* mit viel Energie gesegnet – viel geschafft
* zum Beispiel den Haushalt innerhalb kurzer Zeit
* schönes Wetter
* Me-Time, dank des Mannes
* der auch wieder leckeres Essen gekocht hat für uns alle
* leckeres Essen für die Nächte – das bedeutet mit stets sehr viel und ich freue mich darauf
* Osterfeuer besucht mit der Familie – das war wirklich wunderschön
* nach der Nachtschicht zur Waldquelle gekrakselt (Sport)
* und Osterwasser für alle geholt
* mich an den liebevollen Blumen und Co an der Quelle erfreut
* außerdem konnte ich lange schlafen (bis fast 17.00) udn war dann frisch und munter
* der Osterhase hat auch an mich gedacht und etwas unter meiner Bettdecke versteckt gehabt <3
* Zeit gehabt zum Lesen*
* Märzglöckchen draußen entdeckt
* mit dem Zwerg zusammen eine Höhle gebaut und dort Mango gegessen
* mhmmm – diese Mango <3
* weniger Zeit online gehabt – dadurch mehr Introspektion
* mit meinem Bullet-Jounral experimentiert – wie konnte ich je ohne auskommen?

Ganz besonders dankbar bin ich für die wundervollen Ideen und Projekte, die in den letzten tagen zu mir kamen – und an die ich mich nun langsam heran tasten werde… OMG – das macht mich richtig kribbelig – und ich hoffe dir bald mehr davon berichten zu können… (am Mittwoch zeig ich dir schon mal ein kleines Mini-Projekt)

Danke für deine lieben Kommentare und Antworten. Ich freue mich darüber immer sehr, und es hilft mir, weiter zu machen…

Wolfsfrauen: Jademond

Die Vorstellung von wilden Frauen (den WolfsFrauen) ist eine fortlaufende Reihe, in der starke, selbstbewusste und authentische Frauen vorgestellt werden, die ihren ureigenen Weg gehen. Diese Serie soll inspirieren und uns Mut machen, unser wahres Ich zu leben. Heute freue ich mich sehr euch Ramona aka Jademond vor zustellen.

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1.Wie beginnst du deinen Tag?

Mein Wecker klingelt derzeit um 6:20. Ich stehe auf, mache mich tagfertig, richte Frühstück für die Kinder und mich und schaue, daß alle angezogen und pünktlich, mit Brotzeit versorgt aus dem Haus kommen. Ich bringe den Sterngucker zum Schulbus, den Mann zur S-Bahn und den Wolf zur Schule. Ich möchte meinen Tag gern früher und in Ruhe starten und Meditationszeit einbauen. Das ist mir noch nicht ganz gelungen, da immer, wenn ich aufstehe, auch die Kinder wach werden. Da ist momentan gerade etwas im Umbruch mit meiner Morgenroutine, vor allem seit der Mann begonnen hat, früh aufzustehen und zu meditieren. Ich möchte das auch gern.

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2. Was tut dir gut und wann bist du so richtig glücklich?

Glücklich bin ich, wenn ich im Moment bin. Wenn ich male, schreibe oder schwimme und mein Fokus allein dabei ist. Wenn ich ganz bei mir bin und durch nichts abgelenkt. Das tut mir gut, dann bin ich richtig glücklich. Das kann auch ein gutes Essen mit Freunden sein oder ein tiefes Gespräch.

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3. Was tust du, wenn du gestresst bist oder dich nicht gut fühlst?

Ich schaue, wo ich Ruhe finde. Was ich in dem Moment tun kann, um mich zu stärken. Das kann bewusst gutes Essen sein oder eine Pause. Ich versuche innezuhalten und zu atmen. Atmung ist total wichtig. In Stresssituationen vergessen wir das schnell. Je nachdem, was gerade los ist, hilft mir auch eine gezielte Yogaübung, zurück in die Balance zu finden. Früh ins Bett gehen und Schlaf sowieso. Badewanne, mal rauskommen und Abstand haben. Ganz nach Stressfaktor und Grund meines Unwohlseins.

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4. Welche Dinge tust du für dich (Self-Care-Routine)?

Ich gehe regelmässig Schwimmen, jeden Monat gönne ich mir eine Massage. Ich treffe meine Freundinnen vom Mütterkreis, buche mir Wochenenden mit Freundinnen. Ich gehe jeden Monat einmal mit meinem Mann essen und verbringe dieses Jahr zwei Wochenende mit ihm allein im Wellness-Hotel. Im Alltag achte ich auf nährendes und frisches Essen, ausreichend Schlaf (ich gehe zwischen 21 und 22 Uhr zu Bett und Bewegung (ich laufe, wenn ich es einrichten kann). Vorallem letzteres möchte ich wieder fokussieren. Ich denke positiv, vermeide es, zu jammern und suche mir Hilfe, wenn ich welche brauche (Coaching, pragmatische Alltagsorganisation etc). Ich sage auch mal Termine ab, wenn ich merke, daß alles zu viel wird.

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5. Was bedeutet es für dich eine „wilde“ Frau zu sein?

In erster Linie, mich mit mir selbst und meiner Umwelt auseinanderzusetzen. Meine Spiritualität zu spüren und zu leben, immer wieder neu zu reflektieren, zu lernen. Prozesse zu durchschreiten und durch Transformationen zu gehen, mich zu spüren. Meine eigene Integrität zu entdecken und immer mehr auch leben. Gleichzeitig aber auch ein Teil von Gemeinschaft zu sein, anderen ein Wegweiser, eine Freundin, eine Inspiration, Partnerin und Mutter zu sein. Ich bin eine Kriegerin.

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6. Wie hast du diese innere Wildheit gefunden und in deinem Leben etabliert?

Sie war immer schon da. Ich bin da meinen Eltern sehr dankbar, die mich sein lassen haben, mich meinen Weg haben gehen lassen, meine Erfahrungen machen lassen haben. Und immer so viel Vertrauen und Unterstützung, Rückhalt und Liebe gegeben haben, wie es nötig war, daß ich werden konnte, die ich bin. Entlang meines Weges gab es noch diverse Ereignisse und Ausbildungen, die mich wachsen lassen haben. Das erste Weggehen von Zuhause, meine Ausbildung, mein Studium, Partnerschaften, die Schwangerschaft mit meiner Tochter, die Yogalehrerausbildung, die Gongausbildung, die zweite und dritte Schwangerschaft, Umzüge. Und all die Menschen, die mir auf diesem Weg begegnet sind, die Aufgaben, Wissen und Erfahrungen mitgebracht haben.
Früher habe ich versucht, meine Wildheit, meine Spiritualität, mein Ur-Innerstes durch einen äußeren Rahmen zu finden. Ich habe mich mit dem Christentum beschäftigt, ich habe zu Gott gebetet und wollte mich konfirmieren lassen. Aber es hat sich nicht echt angefühlt. Ich habe mich mit Magie und Hexenbräuchen, mit Paganismus und Wicca auseinandergesetzt und habe an Ritualen teilgenommen. Aber es hat sich nicht echt angefühlt. Ich habe Einblicke in die Sikh Religion bekommen, Gurdwaras besucht, aber es hat sich nicht echt angefühlt. Doch irgendwann, im Laufe der Zeit, habe ich meinen ganz eigenen Glauben, meine ganz eigene Spiritualität in mir drinnen gefunden. Losgelöst von Religion und Konvention. Meine Wildheit. Jetzt fühlt es sich echt an. Wenn ich Lust auf Rituale habe, dann schaffe ich sie mir. Oder nehme daran teil. Egal wo und in welcher Religion. Dann weiss ich aber auch, daß es was mit mir zu tun hat. Mit meinem Herzen.

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7. Wie hat sich dein Leben dadurch verändert? / Wie hast du dich dadurch verändert?

Das war ja kein Ereignis und plötzlich war ich wild. Eher ein anhaltender Prozess. Ich merke, wie ich mehr und mehr zu mir selbst finde. Das finde ich sehr schön. In meinem sehr rudimentär geführten Tagebuch gibt es einen Eintrag vom 30.7.2002 (das war 5 Monate nach der Geburt meiner Tochter), welcher nur aus einer Zeile besteht: „Ich bin auf der Suche nach mir selbst.“. Der nächste Eintrag darunter ist vom 14.7.2005 „Das bin ich immer noch, obwohl ich glaube, dem ein Stück näher gekommen zu sein.“ Danach folgte kein weiterer. Dann wurde mein Leben zu voll für Tagebucheinträge. Und heute? 2016? Ich spüre mich, ich fühle mich lebendig, ich bin glücklich und habe letztes Jahr das erste Mal seit meiner Kindheit das Gefühl, wieder irgendwo angekommen zu sein. Bei mir selbst. Keine Suche mehr, sondern eher eine Frage der Ausrichtung, der Orientierung. Manchmal verliere ich mich auch. Aber ich finde mich wieder.

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8. Was tust du, um diese wilde Seite in dir zu nähren? Was braucht sie?

Verbindung zu anderen Menschen mit ähnlicher Gesinnung, Gemeinschaft, Spiritualität (im Stillen wie in der Gemeinschaft), Kreativität/Kunst (zB Malen, Schreiben, Collagieren), Singen, Natur (am Meer sein, im See schwimmen, Waldduft schnuppern), Gespräche, Bewusstheit, Dankbarkeit

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9. Was war die größte Herausforderung, die du überstanden hast?

Das ist eine interessante Frage. Denn so spontan fällt mir da gar nichts ein, obwohl mein Leben voller Herausforderungen ist und war. Rückblickend waren die alle gut für mein Wachstum, aber keine hat sich so tief eingebrannt. Klar, da waren Trennungen, unerwiederte Liebe, Streit und Mißverständnisse, Umzüge und Neuorientierung, Geburten. Alles große Dinge. Aber ich glaube, die heimtückischsten Herausforderungen sind immer noch und immer wieder die Auseinandersetzung mit meinen eigenen Mustern und Verhaltensweisen. Aber ich mache Fortschritte, ich lerne, ich gebe mich dem Prozess hin. Ja. Meine größte Herausforderung bin ich selbst. Und ich habe sie bei weitem noch nicht überstanden!

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10. Was tust du bei Rückschlägen?

Neulich erinnerte ich mich daran, daß ich das mal sehr hartnäckig und ehrgeizig war. Diese Fähigkeiten sind im Laufe der Jahre etwas verschüttet gegangen. Da merke ich gerade, daß ich wieder in meine Kraft komme. Eben nicht resigniere und schulternzuckend weggehe, sondern dranbleibe. Ich reflektiere, hinterfrage, probiere vielleicht auch eine andere Herangehensweise. Ich wäge ab, ob es sich lohnt oder vergebene Mühe ist. Ich erinnere mich wieder dran, daß es für die meisten Dinge vorallem Übung braucht. Da gehören Rückschläge dazu. Aus ihnen können wir am meisten lernen. Darüber hatten wir neulich im Kindergarten auch ein Gespräch. Wie wir heutzutage in einer Kultur leben, in der Fehler etwas Schlechtes sind. Dabei können gerade Fehler und Rückschläge die tollsten Wegweiser sein. Wie heisst es so schön:

„Hinfallen. Aufstehen. Krone richten. Weitergehen.“

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11. Was liest du gerade?

Gerade habe ich „18 minutes. Find your focus, master distraction & get the right things done“ von Peter Bregman fertig gelesen.

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12. Welche drei Menschen haben dich am meisten inspiriert?

Nanak Dev Singh, der lange Zeit mein Lehrer war, mit Yoga, Gong und Gatka

Dan Milman mit seinem Buch „Der Pfad des friedvollen Kriegers“

Meine Tochter, mit all ihren Aufgaben für mich, die sie mitbrachte und mitbringt

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13. Was motiviert dich weiter zu machen?

Meine Lebenskraft. Große Lebenslust. Die Bedeutung, die vielleicht auch mein Sein für andere hat.

„A life is not important except in the impact it has on other lives.“ (Jackie Robinson)

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14. Hast du ein Lieblingsmantra? Eine Lieblingsaffirmation die du teilen möchtest? (und warum?)

Mein momentanes Lieblingsmantra:

„She believed she could, so she did.“

Aus dem Kundalini Yoga mag ich immer noch sehr gern den chant:

„I am the light of the soul, i am beautyful, i am bountyful, i am bliss, I am I am“

Beide, weil sie mich an die Kraft und das Potenzial erinnern, was ich in mir trage.

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15. Bitte Teile ein paar weise Worte mit uns, die du durch deine spirituelle Arbeit gelernt hast:

Alles hat seinen Sinn (Everything happens for a reason)

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Über Jademond

Ramona ist Mutter von drei Kindern, Kommunikationsdesignerin und Kundalini-Yogalehrerin. Auf Jademond.de bloggt lässt sie dich teilhaben, an ihrer Kreativität (Tintenkleks und Pinselstrich) und an ihrem Leben selbst – dabei schafft sie es immer und immer wieder, zu inspirieren, sich über das Leben und (ihre eigene) Spititualität Gedanken zu machen und dich in ihren wunderschönen Fotografien und Werken zu verlieben. Sie hat 2012 ihren Podcast „Gedankengut“ begonnen, in dem sie Rezepte, Anleitungen und Meditationen teilt – darunter natürlich auch ihre Gedanken zur Spiritualität, dem Mutter sein und dem Leben. Seit diesem Jahr kann man ihre wunderschönen Karten und Kunstdrucke auch bei Kallimagie bekommen. Ramona ist für mich eine Lehrerin in vielen Bereichen, besonders was das Muttersein, Ökologie, Organisation und „wahrhaft sein“ angeht – aber um ehrlich zu sein, liebe ich all ihre Beiträge. Also, husch mal rüber und riskiere einen (Achtung, es wird sicherlich nicht bei einem bleiben) Blick!

Dankbarkeit – Wochenweise Glück

Seit Samstag ist das Kindelein krank – ich hatte ja eigentlich gehofft, dass wir das krank sein für dieses Halbjahr überstanden haben, aber ich habe mich geirrt. Auch die letzte Woche war von Krankheitsausfällen gekennzeichnet – so sind drei Verabredungen, auf die ich mich sehr gefreut hatte, ins Wasser gefallen und hinterließen eine gähnende Leere… jedoch habe ich, dank Dankbarkeit, trotzdem das Gefühl, eine schöne Woche gehabt zu haben – denn…
* ich habe die Dankbarkeitsliste zu meinem Bulletjournal hinzu gefügt, was es mir vereinfacht, täglich Dankbarkeiten hin zu zu fügen
* das Wetter hier war herrlich,
* so konnten wir endlich wieder viel zeit draußen verbringen
* ich habe einiges geschafft, was auf meinen Listen stand
* leckeres Essen gekocht
* einer Unbekannten eine Freude gemacht
* war alleine auf der Creativa und habe da
* die Ringelmiez in live und Farbe gesehen (zwinker)
* Internet- Diät (da schafft man gleich doppelt so viel)
* stattdessen einiges gelesen (Magic Cleaning – die KonMari-Methode)
* eine schöne Meditations-Erfahrung gehabt
* die Mädelz vom Magischen Pott getroffen – was sehr schön war
* mit dem Zwerg zur Bücherei – ich liebe es, zu sehen, was er sich selber so aussucht und mit nehmen will… da mische ich mich (meist) nicht ein… (Kinderabteilung)
* vorgelesen – und noch mehr vorgelesen
* der Mann hat für uns Masaman-Curry gekocht
* und wir haben uns, wegen Krankheit, ein sehr ruhiges Wochenende gemacht
* ach, und der Männerabend – die hatten Spass 😉
Wie war es denn bei euch? Was war gut? Was habt ihr geschafft?Habt ihr Lust auf ein paar Buchrezensionen?

 

Miracle Morning – Morgenroutine

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In dem letzten Jahr habe ich mir viele Gedanken darüber gemacht, welche Gewohnheiten ich in meinem Alltag integrieren wollte, und wie ich es umsetzten könnte. Ganz oben auf meiner Liste stand das tägliche meditieren… ich habe es am Abend versucht, oder nach dem ich das Kindelein zum Kindergarten gebracht habe, aber ich habe es nicht wirklich lange umsetzten können… irgendetwas kam stets dazwischen und dann bin ich von meinen guten Vorsätzen abgefallen. Das hat mich frustriert – und so war es immer schwieriger, von vorne zu beginnen. Neben dem Meditieren stand aber auch noch Bewegung, genügend trinken und ein gesundes Frühstück auf meiner Wunschliste für „die perfekte Morgenroutine“

Bis Januar habe ich mich morgens mehr oder weniger schlecht durch meinen Plan gearbeitet, und fand durch Zufall, beim Reaktivieren meines Bullet Journals, den „Miracle Morning“.

Ursprüngliche ist es ein Buch von Hal Elrod, in dem er beschriebt, wie er verstand, dass er selber für sein Leben verantwortlich ist, und ihm klar wurde, dass ER der einzige ist, der sein Leben so leben kann, wie er es möchte – er hat dazu nicht nur „Level 10“ erfunden (dazu gerne in einem anderen Beitrag mehr, wenn erwünscht), sondern auch den „Miracle Morning“ erfunden. In dieser Zeit soll man sich den Life- S.A.V.E.R.S. widmen – die da währen:

S – Silence  – 5 Minuten Meditation

A – Affirmation – 5 Minuten

V – Visualisierung – 10 Minuten

E – Exercise – 30 Minuten Sport

R – Reading – 30 Minuten lesen

S – Scribe – 10 Minuten Schreiben

Es geht also um 90 Minuten, die man nur für sich hat – nur für sich nutzt, und zwar, bevor man sich der Welt und den anderen zur Verfügung stellt. Dabei ist die Reihenfolge, wann man was macht nicht wichtig – und ich selber habe es, nach meinen persönlichen Bedürfnissen angepasst…

Der frühe Vogel…

der Wecker klingelt um 5.00 Uhr morgens, ich schleiche aus dem Bett, um ja Kind und Mann nicht zu wecken, hüpfe ins Bad und widme mich meinen Körper und spreche in den Spiegel meine Morgen-Affirmation (ich habe eine Liste, von der ich mir eine, oder mehrere aus suche). Danach setzte ich mich direkt zum Meditieren hin. Ich nutze meine ZaZen- App, das ist eine 10 minütige Meditation, in der ich in Stille sitze – und die ist ja morgens auch da… das macht mein Gehirn erstmal frei. Danach schreibe ich meistens… Erfahrungen bei der Meditation, Tagesplanung und Kaffee. Hier würde ich gerne wieder beginnen, Morgenseiten zu schreiben – das ist also noch in Arbeit. Ich lese danach etwas und meistens ist das die Zeit, in der das Kind langsam wach wird (oder der Mann) – also bereite ich für alle Frühstück, mache dann das Bett und ziehe mir eine Tages-Affirmation (Miracle Now Cards o.ä.)

Dann beginnt der Tag mit Kind – und nachdem ich ihn in den Kindergarten gebracht habe (das mache ich zu Fuß), gehe ich eine kleine Runde durch den Wald – das ist mein „Sport“ – den ich mit Bewegung und frischer Luft gleich setzte… an manchen Tagen habe ich Lust auf Yoga, wenn dann alle noch schlafen, oder Bauchtanz – dann mache ich das. Aber ich setzte mich nicht unter Druck, sondern versuche auf mich selber zu hören.

Ergebnis

Ich bin morgens viel entspannter, wenn ich schon etwas für mich tun konnte. Ich bin weniger gestresst, habe bessere Laune und habe mehr Kapazitäten, um mit schwierigeren Situationen um zu gehen. Jetzt fragst du dich sicherlich, wann ich ins Bett gehe… das ist meist zwischen halb zehn und zehn – und ja, ich mache das fast jeden Morgen, und kann es dir nur empfehlen. Ich fühle mich zufrieden.

In den eigenen Alltag integrieren

Überlege dir, welche Gewohnheiten du gerne in deinem Leben integrieren magst, was willst du unbedingt täglich tun? Und dann stehst du einfach eine halbe oder eine Stunde eher auf, und tust das… schau einfach mal, wie du dich selbst damit fühlst – du musst ja nicht die oben genannten Dinge absolvieren, sondern du kannst sie für dich modifizieren, so dass es auf dein Leben passt.

Was meinst du? Wäre es etwas für dich? Oder hast du andere Tipps neue Gewohnheiten in den Alltag zu integrieren?

Dankbarkeit: Wochenweise Glück

Dankbarkeit:

„Die größte Kraft des Lebens ist der Dank!“

– Hermann Bezzel –

Warum ist hier so wenig los? Die Woche vergehen grad so schnell und im realen Leben ist zur Zeit viel zu klären und dementsprechend war wenig Zeit für´s Netz… ich habe viel geschafft – und das finde ich gut, auch wenn andere Dinge dabei zu kurz gekommen sind – bloggen zum Beispiel. Derzeit organisiere ich ein wenig mein Leben um, schaue mir an, was nicht läuft, und wie ich es ändern kann – frage mich, was ich will und wie ich es umsetzten kann… das passt gut zum kommenden Ostara-Fest… die Samen säen. Und auch das habe ich schon getan… gestern, um genau zu sein. Ein paar Blümchen, die ich vor ziehen will… wie Kapuzinerkresse und Ringelblumen, aber auch Anis-Ysop und Tulsi. Außerdem haben wir den Balkon geplant – was soll drauf? Was nicht mehr? Was gefällt uns, und was stört?  Geht es dir auch so? Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie die Qualitäten der (Jahres-)Zeit sich verändert und sich in das Leben schleicht.
* den Wollwichtel besucht und mich inspirieren lassen
* dankbar, dass Schuhe kaufen für den Zwerg so unkompliziert war
* eine Rose zum Weltfrauentag von einem Fremden bekommen
* Neumond-Ritual für die Familie – schön und intensiv
* Muffins mit ihm gebacken und auf dem Balkon in der Sonne gegessen
* Fotos gemacht mit meinen Männern – und zu gesehen, wie sie Spass haben
* Spielereien mit Kind… viel gelacht und gekuschelt
* einen Frauenabend mit den Mädelz – noch mehr gelacht
* das Gefühl, aufgefangen zu werden von anderen
* viel Energie für ungeliebte Dinge – die dann schnell erledigt wurden
* habe zwei Tickets für die Creativa bei Ringelmiez gewonnen (Danke dir!)
* Kreativ gewesen
* der Mann hat wieder Leckereien gekocht
* und ich bin sehr dankbar für die Harmonie zu Hause
* schöne Bücher auf dem Flohmarkt gefunden
* mit Oma und Kind essen gewesen
* das Glück des Kindes über ein Metallauto
* Sonnenschein – und die Möglichkeit ihn zu genießen
* Freude vom Kind, während er schaukelt
* Knospen an Bäumen und junge Bärlauchtriebe entdeckt
* eine Zusage

Ich bin immer wieder begeistert zu sehen, dass es gar nicht so große Dinge sind, für die ich dankbar bin (natürlich auch), sondern diese kleinen Momente, das Licht oder frostige Morgen, das Glitzern im Fluss oder Vogelgezwitscher – die das Leben wundervoll machen.

Geht es dir auch so? Fällt es dir leicht, die kleinen Dinge zu sehen? Stell dir vor, wie die Sonne deine Haut erwärmt, während die Vögel vom Frühling singen… herrlich, oder? Je achtsamer ich am Tage bin (also präsent im Jetzt), desto mehr sehe ich diese Dinge, desto friedlicher bin ich tief in mir drin… vielleicht probierst du es auch mal aus?

Dankbarkeit: Wochenweise Glück

„Eine Welt ohne Dankbarkeit, ist eine Welt ohne Sonne“

Insgeheim hatte ich gehofft, den Winter und auch die Krankheits-Zeit überstanden zu haben… wie ihr sicherlich schon ahnt, wurde ich eines besseren belehrt – zu Schnee und Eis kam ein grippaler Infekt – und nun ist auch der Mann krank (ob der Kleine davon verschont bleibt?). Aber es viel mir dann doch recht leicht, dank täglicher Dankbarkeit, meine Gedanken zurück auf das zu lenken, was gut ist – zum Beispiel dieses hier:
* Besuch einer lieben Freundin, mit Kuchen und schönem Gespräch
* endlich kam das Buch von Gala Darling an, auf dass ich mich sehr gefreut habe
* etwas Neues ausprobiert
* durch einen „Zufall“ einen lieben Menschen wieder getroffen (das alles ist ziemlich genial gewoben vom Universum ^^)
* Frühstück mit Karmi
* viel Neues über mich selbst gelernt (das ist ja nie so leicht, gel?)
* von zwei Zauberfrauen aufgefangen worden. (Danke)
* mit dem Mann ein intensives Gespräch geführt
* und gemeinsam etwas unternommen
* leckerstes Abendessen, vom Mann gemacht
* Kindelein ist beim Tragen auf dem Arm eingeschlafen
* die innere Stille bei Meditation
* Alle gemeinsam spazieren
* Zeit für die dinge, die ich gerne tue
* jeden Morgen ein gesundes Frühstück zu mir genommen und
* täglich meditiert