Manifestieren – Warum du nicht das bekommen hast, was du wolltest

Make a wish

Oft ist es so, dass wir eine bestimmte Sache in unserem Leben manifestieren wollen – sei es eine Beziehung, eine Hochzeit oder ein Auto. Wir lesen diverse Bücher darüber, machen Visionboards, versuchen es los zu lassen… und dennoch klappt es nicht. Wir sind enttäuscht und wütend, möglicherweise verlieren wir gar den Glauben an Gott (oder wie auch immer du es nennst). Dabei übersehen wir häufig, dass uns unterdessen viele Möglichkeiten angeboten wurden, an denen wir vorbei gestapft sind, weil es nicht genau das war, was wir wollten.

Die Wahrheit aber ist, dass uns diese bestimmte Sache überhaupt nicht glücklich macht, sondern wir lediglich glauben, dass sie es tun würde – was wirklich hinter unserem Wunsch steckt, sind unsere eigentlichen, „wahren“ Absichten.

Was steckt hinter deinem Wunsch?

Überlege dir, weshalb du dir diese eine Sache wünschst – was würde passieren, wenn sie in deinem Leben wäre? Wie würdest du dich dann fühlen?

Das Gefühl dahinter ist dein eigentlicher Wunsch – und der kann auf diversen Wegen erfüllt werden – nehmen wir mal an, du wünschst dir einen Porsche – dann wären deine wahren Absichten dahinter möglicherweise Anerkennung von anderen…

Diese könntest du auch auf vielen anderen Wegen erhalten, die das Universum dir sicherlich auch zur Verfügung stellen wird, du sie aber nicht als solche wahr nimmst, weil du an der Erwartung eines Porsches fest hältst. Wenn man in diversen Büchern über „den Wunsch loslassen“ liest, meint das nicht, wie auch ich früher dachte, dass man den Wunsch an sich vergisst, sondern sich von den eigenen Erwartungen und Bildern löst.

Dann ist man frei und kann die Geschenke des Universums viel eher sehen und annehmen…

Was passiert, wenn man an seinen Erwartungen fest hält?

Wir leiden – so einfach ist das. Wir denken Dinge, wie „Warum passiert das gerade mir? (oder mir nicht), das ist nicht fair! Das ist nicht o.k.!“ usw

Im schlimmsten Fall projizieren wir dann unsere Frustration, unsere Wut und unseren Ärger auf unsere Mitmenschen und reagieren aus diesen Gefühlen heraus, was meistens nur noch mehr Leid verursacht

Was tue ich, wenn mein Wunsch nicht erfüllt wurde oder ich etwas nicht will?

Zu erst einmal, seine Gefühle wahrnehmen… Ja, es fühlt sich nicht gut an – und ja, es ist in Ordnung, wütend zu sein. Erlaube es dir! Fühle es! Und dann atme tief ein und aus. Du kannst schauen, ob du zu sehr an einer bestimmten Erwartung angeheftet gewesen bist, oder ob du ggf. erst das Gegenteil von dem lernen musst, was du dir eigentlich wünschst… ich erzähle dir mal, wie ich mir wünschte, mich selber an zu nehmen.

Es war 2013, kurz vor der Geburt des Wölfleins, als ich in mein „Goddess Guidebook“ schrieb, dass ich dieses Jahr ganz besonders Selbstliebe lernen wollte… das war der Beginn eines Albtraums… so hatte ich das nicht geplant! Ich hatte erwartet, dass mir alles leicht von der Hand gehen würde, und ich dann, einfach so, dies lernen würde… ich lernte tatsächlich Selbstliebe und Annahme – dadurch, dass ich erst einmal lernen musste, dass ich es nicht tat. Das war schmerzhaft und wirklich nicht lustig, aber mein Wunsch wurde erfüllt – und ein Jahr später, musste ich fest stellen, dass all meine Wünsche wahr geworden sind – die einen leicht und direkt (das waren welche, die mir nicht ganz soo wichtig waren), die anderen auf Umwegen…

Aus diesem Grunde ist es wichtig, freundlich mit dir selber zu sein – sich bewusst machen, dass wir nicht wirklich Kontrolle über das Leben selbst haben – jedoch über unsere Gefühle! So haben wir die Möglichkeit uns zu entscheiden, wie wir auf das reagieren, was in unser Leben kommt….

Am besten ist es, wenn wir die Energie, nach der wir suchen, selber in unser Leben bringen – versuche heraus zu finden, was deine wahre Absicht dahinter ist, und wie du sie schon jetzt in dein Leben integrieren könntest.

 

 

Affirmation-Steine DIY

Affirmation Stone

Diese Anleitung kombiniert direkt mehrere Dinge, die ich liebe: Steine, Affirmationen und Malen. Und ich hatte großen Spass sie zu kreieren, so dass ich dich mit diesem Beitrag inspirieren möchte, dir deine eigenen Steine zu gestalten… Was du brauchst:

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Nimm Steine die dir gefallen, und die eine glatte Oberfläche haben – ich habe sie mit Gesso grundiert, damit ich auch auf dunklem Hintergrund schöne, intensive Farben bekomme. Gesso hat es mir auch ermöglicht, mit Aquarellfarben zu arbeiten, um so schöne Farbverläufe zu gestalten… aber du kannst natürlich auch Akryl-Farben nehmen, wenn du weder Gesso noch Aquarellfarben hast.

Zuerst habe ich die Steine grundiert, und sie dann trocknen lassen – dann habe ich die erste Schicht Aquarell gemalt – wieder trocknen lassen und dann an manchen Stellen eine weitere Lage hinüber gegeben, um die Farbe zu intensivieren.

Dann muss man leider wieder etwas warten. In der zeit kannst du dir schon einmal deine Liebslings-Sätze oder Affirmationen raus suchen, die du dann auftragen willst… du kannst dafür Acryl nehmen, ich habe Farber-Castell PITT Stifte verwendet. (Bei Stiften solltest du auf jeden Fall darauf achten, dass deine Farbe wirklich trocken ist, sonst sind die Stifte hin).

Affirmation DIY

Wenn du mit deinem Ergebnis zufrieden bist, lackiere und versiegel deinen Stein mit Lack. Dazu kannst du, wie ich, Matt-Lack verwenden, oder auch einen glänzenden… Ich habe nur ein wenig über den Rand der Affirmation gemalt, und nicht den ganzen Stein lackiert – damit er noch atmen kann *lach*

Wenn sie getrocknet sind, sind sie bereit, deinen Balkon, deinen Garten oder sich bei dir zu Hause für eine schöne Atmosphäre zu sorgen.

Wenn du noch Platz für weitere schöne Affirmations-Ideen hast, dann kann ich dir meine „Prayer-Flaggs“ sehr ans Herz legen.

Viel Spass beim Nachmachen <3

Dankbarkeit – Wochenweise Glück

Dankbarkeit bringt die Quelle in deinem Herzen zum Sprudeln

– Angelika Schäfer-

Die letzte Woche startete mit einer Auseinandersetzung, was mich echt ein wenig runter gezogen hat – konnte aber dennoch recht schnell die schönen Momente erhaschen und mich mit positiven Gedanken füllen – und ich habe in dieser Woche gelernt, dass ein spirituelles Leben nicht bedeutet, dass man nie wieder irgendetwas „negatives“ erlebt, sondern, dass man viel schneller aussteigen kann, bzw. erkennt, dass es einen nicht wirklich verletzten kann… also das wahre Wesen… allerdings bewegt mich alles immer noch – ich kann nur schneller aus steigen… bzw. umdenken.

Wie ist das bei dir?

Die Woche begann mit einer kleinen
* Imbolc-Feier und Einweihung neuer Kerzen
* außerdem habe ich unseren Jahreszeitentisch umdekoriert und
* auch unsere Kronleuchter, der über dem Esstisch hängt
* sowas kleines erfüllt mich stets mit Freude und ich erfreue mich an der Veränderung
* es hat viel geregnet, so dass wir viel gelesen haben (also ich dem Kind)
* gemeinsam gekocht – zum Beispiel Süßkartoffel-Zwiebel-Pizza
* weitere Löffel verschönert – und damit
* eine neue wundervolle Tätigkeit gefunden, die mich erfreut
* eine schöne Verabredung mit einem lieben Menschen
* ein altes Buch repariert (ja, sowas mag ich sehr)
* Schneeglöckchen entdeckt
* Mein Ogham-Buch begonnen und die bisherigen Bäume eingetragen
* zeit zum Malen gehabt
* Spazieren mit der Familie
* eine Weide besucht, die ich sehr mag
* der Mann hat mal wieder gekocht – und es schmeckt immer sooo gut
* mit dem Kind „Musik getrieben“ (Kindermund)
* das Kindelein hat sich als Polizist verkleidet
* mir drei Filzschnüre gefilzt, und sie eingeflochten
* und mir selber zwei Broschen gefilzt…

Ich sehne mich sehr nach Frühling, etwas beständigeren (freundlicheren) Wetter, um wieder mehr Zeit mit dem Zwerg draußen zu verbringen. Steckst bei dir auch schon der Frühling in den Knochen? ich bin gerade dabei, mir zu überlegen, wie ich den Balkon in diesem Jahr gestalte… Ich möchte da mehr Beständigkeit haben…

Außerdem ist heute Neumond – genau der richtige Zeitpunkt, neue Pläne zu schmieden und in sich zu gehen – was willst du loslassen? Was willst du diesen Monat in deinem Leben verändern? Was funktioniert im Moment nicht? Was willst du wirklich??

ich habe schon einmal über die Zeitqualität des Neumondes gebloggt – lass dich inspirieren, und verändere dein Leben… JETZT ist der beste Zeitpunkt dafür.

Wofür bist du dankbar?

Ogham – die Erle – Fearn

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Die Erle liebt Wasser, und so ist es nicht verwunderlich, dass direkt neben unserem Heim eine ganze Erlenfamilie lebt. Ich finde es sehr spannend, dass die Bäume, die wir gerade bearbeiten, „zufällig“ dann auch auftauchen, wenn sie an der Reihe sind – und so freute ich mich, als ich dort eine Erle fand und war erstaunt, als ich fest stellte, dass sie quasi den ganzen Weg entlang des kleinen Bächleins wuchs… eine ganze Familie. Dementsprechend war es sehr einfach für mich, sie zu besuchen, und Zeit mit ihnen zu verbringen – ich musste nur aus dem Haus raus.

Außerdem finde ich es sehr spannend, dass man die verschiedenen Bäume auch an ihren Silhouetten erkennen kann… jetzt, wo sie ja keine Blätter tragen. Ist dir das auch schon auf gefallen?

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Der Baum

Wie schon oben erwähnt, wachsen Erlen gerne am Wasser, oder in Feuchtgebieten und baden ihre Wurzeln gerne im Wasser, was dazu führt, dass sie Flussufer befestigen helfen und quasi zwischen den Welten leben (Wasser, Erde und Luft). Um sich vor der großen Feuchtigkeit zu schützen, bilden sie eine harte, schwarze Rinde aus, die langsam verrottet. Sie ist ein Birkengewächs – und genau wie die Birke, ist auch sie eine Pionierpflanze, denn sie werten den Boden für andere Bäume und Pflanzen auf, da sie eine Symbiose mit einem stickstoffbildenen Bakterium in ihren Wurzelknöllchen eingehen und so, genügend Stickstoff für sich aufnehmen können. Sie schmeißen ihre, noch grünen Blätter ab, die dann den Boden für andere Pflanzen nährreich werden lässt.

Die Blüten der Erlen werden Kätzchen genannt, und sind die einzigen, die nachher verholzen – und damit zu Zapfen werden (ein Laubbaum, der Zapfen trägt) – diese kannst du auch jetzt noch an ihr finden, und vereinfacht die winterliche Erkennung des Baumes.

Was noch sehr besonders an ihr ist, ist dass ihr Holz, wird die Rinde entfernt, oder ein Ast gesägt, sich rot verfärbt – die Erle blutet. Für mich macht sie das sehr weiblich.

Anwendung und Wirkung

Blätter und Rinde sollen fiebersenkend und entzündungshemmend wirken – und wurden früher äußerlich bei Verwundungen verwendet.

Die Erle in der Mythologie

Unserer Ahnen fürchteten sich vor der Erle – ihr wurde nachgesagt, dass sie unheilvolle Wesen beherbergen würde – wie Nebel- und Moorgeister, oder Wasserwesen, die die Menschen immer tiefer in den Wald/Moor hinein locken würden. Es gibt einen Spruch, der zeigt, wie unangenehm die Erle für unsere Ahnen war: „Erlenholz und rotes Haar, sind aus gutem Grunde rar!“ (Quelle) Und wer bitte kennt nicht den Erlkönig, der die Seele eines unschuldigen Kindes raubt? Die Kelten machten sich ihren Einfluss zu Nutze, und bemalten sich, zu Kriegszeiten, mit dem roten Erlen-Blut um den Gegener ein zu schüchtern. Ferner wurden Ästchen von ihr als Schutz eingesetzt – gegen Zauberrei, aber auch als echten Schutzschild für den Kampf. In diesem Artikel fasnd ich noch einiges weiteres, was sehr interessant klingt…

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Persönliche Deutung

Für mich ist die Erle eine Schwellenhüterin – die Verbindung zur Anderswelt. Sie zeigt, dass man vertrauensvoll den eigenen Weg beschreiten darf, und auch wenn er steinig erscheint, man darauf vertrauen kann, dass die innere Stärke, die eigene Herzensstärke, uns genügend Kraft geben wird, um mit allen Schwierigkeiten zu Recht zu kommen.

Allerdings verweist sie auch darauf, dass man auf seinen Weg achtet, bzw. nicht von seinem Weg ab kommt. Sie macht bewusst, dass man zu sehr im Außen ist – bei anderen, und viel zu wenig bei sich. So kann sie dich darauf aufmerksam machen, wenn du dich auf Abwegen befindest, und dich warnen.

Auf den ersten Blick, mag sie grimmig und unnahbar erscheinen, doch halte ihrem Blick stand – sie prüft dich und dein Herz und sieht alles – bestehst du den Test, hast du eine loyale Vertraute für die Andersweltreise gefunden…

Welche Erfahrung hast du mit der Erle gemacht?

 

Dankbarkeit: Wochenweise Glück

Dankbarkeit ist…

„Ich habe nicht alles, was ich mir wünsche, aber ich liebe alles, was ich habe, und ich bin dankbar, für diesen Reichtum!“ – Autor mir unbekannt –

Die Woche war kurz und anstrengend – die Vollmond-Nächte waren…. ähhhh… fürchterlich, und da wir im KiGa gerade eine unangenehme Erkrankung grassierte, durfte das Wölflein zu Hause bleiben – dadurch hatte ich kaum Zeit mich von den Nächten zu erholen, und das habe ich wirklich gemerkt. Spannender Weise zeigen mir meine täglichen Dankbarkeits-Listen, dass die Woche wirklich wundervolle Ereignisse in sich trug – und ich liebe es immer wieder, erstaunt fest zu stellen, mit wie vielen wundervollen Momenten ich gesegnet bin…

Hier ist mein Best-Of der letzten Woche
* mir gutes Essen für die letzten beiden Nächte mit genommen
* morgens, während andere noch schlafen, das Rotkehlchen singen gehört
* nochmal einen Löffel gebrannt (aber ich habe noch ein paar vor mir – ich möchte alle verschönern)
* mich eingeigelt in meiner roten Decke
* rohe Schokolade mir gegönnt (zuckerfrei)
* mir Frühlingsdeko organisiert (ein paar Keramikfedern)
* eineinhalb kinderfreie Stunden gesungen
* meinen Schreibtisch aufgeräumt
* kleine Mimi-Gnome für den Jahreszeitentisch geformt und bemalt
* Wurzelweber persönlich kennen gelernt <3
* mit dem Zwerg Fingerfarbe gemalt (und ein Chaos angerichtet)
* dann direkt in die Wanne ^^ (er hatte soooo Spass)
* die Frauen vom magischen Pott getroffen und
* mega viel Spass gehabt und Kerzen gesegnet
* jemanden nach langer Zeit wieder gesehen (und mich sehr darüber gefreut)
* Masken zur Winteraustreibung mit dem Kind gestaltet
* getobt, gekitzelt und gelacht
* mit dem Mann Kontakt zu einem Raben/Krähen-Paar aufgenommen
* leckeres Essen (das ist immer wichtig ^^)
* außerdem bin ich so dankbar für neue Ideen

P.S. Immer wenn so wenig auf dem Blog passiert, kannst du gewiss sein, dass gerade im Hintergrund (also in meinem Leben) ganz viel passiert – und ich in einem (oder mehreren) Prozessen stecke, die ich gerade selber für mich klären will, damit ich darüber für dich schreiben kann… ich komme dann erfüllt aus so etwas heraus <3

Hast du eigentlich schon etwas für deine Imbolc-Feier geplant? Hier findest du einige Ideen, über die ich in den letzten Jahren gebloggt habe – vielleicht inspiriert es dich:

Wie war deine Woche? Wofür bist du dankbar? Und wie feierst du Imboc?

 

Dankbarkeit: Wochenweise Glück

„Happiness is not a Destination. It´s a way of Life!“

Die vergangene Woche flog schnell an mi vorbei,und ich hatte Schwierigkeiten,die Dinge fest zu halten. Es war kalt aber leider ist nicht so viel schnee gefallen, wie ich gehofft habe (Ich bin eine bekennende Schneeliebhaberin). Freitag ging es dann wieder in den Nachtdienst, da verändert sich dann eh die Zeitwahrnehmung. Würde ich mich nicht in Dankbarkeit üben, wäre die Woche also einfach nur so an mir vorbei gerauscht und ich hätte wenig bewusst mit bekommen…
* Frost – ich liebe es, wenn der Frost sich über das Land legt und alles mit zauberhaften Kristallen verziert
* da mache ich immer gerne Fotos – besonders von Efeu
* und gehe dabei gerne spazieren
* schaue meinem Atem zu und lausche auf die Vögel
* viel Spass gehabt, während das Kind erste Schlitter-Erfahrungen auf einer zugefrorenen Pfütze gesammelt hat
* mit meiner Mom frühstücken gewesen und
* danach einen schönen Spaziergang an der ruhr entlang gemacht
* einen schönen neuen Spruch gefunden, den ich oben als Einleitung geteilt hab
* und ich habe mich entschlossen, genau das zu tun! Im Leben glücklich zu sein! Radikal
* schwarze Schwäne gesichtet
* aufregend geträumt
* mich selber wieder etwas besser kennen gelernt und neues entdeckt
* mit dem Zwergli uns mit Strasssteinchen beklebt
* Besuch einer lieben Freundin
* tiefschürfende Gespräche
* gemalt und modelliert
* mich in Holzbrennen geübt – mir mein Kräutermesser verschönert
* mich in Ho´opono pono eingelesen
* die Vollmondnacht überstanden (das war mal wirklich was)
* und leckeres Essen vom Mann genossen

So viel mehr wunderbares ist geschehenen

und Dankbarkeit ist dass, was bleibt…

Wolfsfrauen – Karmindra

Die Vorstellung von wilden Frauen (den WolfsFrauen) ist eine fortlaufende Reihe, in der starke, selbstbewusste und authentische Frauen vorgestellt werden, die ihren ureigenen Weg gehen. Diese Serie soll inspirieren und uns Mut machen, unser wahres Ich zu leben. Heute freue ich mich sehr euch Karmindra vor zustellen.

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1. Wie beginnst du deinen Tag?
Das ist sehr unterschiedlich und kommt darauf an, ob ich mit dem Wecker aufstehe und zu welcher Uhrzeit dieser ertönt. An einigen Tagen klingelt es mich schon um kurz nach fünf aus dem Bett, dann bin meistens noch mit einem Bein im Traumland während ich mich auf den Tag vorbereite. Zu meinem Morgenritual gehört auf jeden Fall eine Tasse Heißgetränk, in der Regel einfach warmes Wasser mit dem Saft einer frischen halben Zitrone. Wenn es Zeit und Muse zulässt, spreche ich gerne ein kleines Gebet oder bewege mich ein wenig indem ich Yoga mache oder ein paar Minuten aus dem Trampolin hüpfe. Ich setzte mir eine Intention für den kommenden Tag und auf dem Weg zur Arbeit nutze ich die Autofahrt gerne, um einige Affirmationen zu sprechen und ein paar Worte an meine Spirits zu richten.

2. Was tut dir gut und wann bist du so richtig glücklich?
Es gibt so wirklich viele Dinge die mir gut tun und mich glücklich machen. Alles was mit Natur zu tun hat bringt in mir ganz viele Saiten in mir zum schwingen, im Wald, in den Bergen, an einem See oder am Meer. Sobald ich in der Natur bin geht mein Herz auf und ich fühle mich einfach richtig und angekommen. Ich denke das ist auch einer der Gründe wieso ich unheimlich gerne reise, ich liebe es die Landschaft und Natur an verschiedensten Orten zu erspüren und zu entdecken. Reisen und Mutter Erde zu entdecken ist definitiv auch etwas, dass mich sehr glücklich macht.
Obwohl ich jemand bin der Zeit für sich, Ruhe und Einsamkeit sehr genießen kann, bin ich auch ein überaus geselliger Mensch. Im Kreis meiner Liebsten, mit der Familie, meinem Verlobten und guten Freunden fühle ich mich pudelwohl und zufrieden.
Manchmal entstehen die glücklichsten Momente auch aus sich selbst heraus, ohne jeden äußeren Auslöser. Plötzlich ist da dieses überwältigende Gewahrsein von Schönheit und Fülle in mir und um mich herum und Dankbarkeit für mein Leben überflutet mich einfach.

3. Was tust du, wenn du gestresst bist oder dich nicht gut fühlst?
Am allerliebsten steige ich in die heiße Wanne. Meine Eltern behaupten dies hätte schon zu Kinderzeiten immer geholfen wenn ich mies drauf gewesen bin. An Tagen die richtig schlecht sind, hole ich gerne meine Selflove Bibel raus die ich selbst gestaltet habe, darin finde ich Listen mit Dingen die ich gerne mache und die mir gut tun. Ich probiere einfach so viel aus, bis ich das Gefühl habe, es wird langsam besser. Ein Treffen mit einer Freundin hilft mir in der Regel auch, oder ich sage zu meinem Freund: „Bitte nimm mich mal ganz lang und fest in den Arm.“
Bei Stress hilft mir alles was körperlich ist, auspowern, Bewegung, tanzen, Sport. Oder das komplette Gegenteil, einfach auf die Couch werfen, Füße hochlegen und mir ein paar Folgen Sex and the City ansehen. Ich liebe diese Serie und kann dabei herrlich entspannen.

4. Welche Dinge tust du für dich (Self-Care-Routine)?
Baden, zur Massage gehen, mir schöne Kleider anziehen und mir im Spiegel zulächeln, Spazieren gehen, klettern und Yoga. Ich versuche auf das zu hören was mein Körper mir sagt, denn ich neige dazu immer funktionieren zu wollen und voller Tatendrang zu sein. Oft nehme ich mir nicht die nötigen Pausen, halte nicht inne und entspanne, sondern hetze von einem schönen Termin zum anderen. Das artet dann in eine Art Freizteitstress aus, weil ich einfach so viel tun und erleben möchte. Also schalte ich bewusst einen Schritt zurück und gönne mir vor allem auch in Phasen, in denen es mir nicht gut geht, die nötige Zuwendung.
Ich habe mir auch antrainiert nein zu sagen, für mich einzustehen, den Mund aufzumachen wenn mir etwas nicht passt. Auch wenn dies Dinge sind die mir immer noch manchmal schwer fallen, ich weiß das ich dazu neige mich zurückzustellen um anderen nicht übel aufzustoßen oder Situationen der Disharmonie zu erzeugen. Es hat lange gedauert bis ich verstanden habe, dass Self-Care auch sehr viel damit zu tun hat, mich nicht zu verstellen und für das was ich innerlich brauche einzustehen ohne es immer allen recht machen zu wollen.

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5. Was bedeutet es für dich eine „wilde“ Frau zu sein?
Wild bedeutet für mich in erster Hinsicht frei und mutig zu sein, mich dem Ruf des Lebens hinzugeben, meinem Herzen zu folgen. Ich möchte das Leben genießen und auskosten, mich so verhalten und zeigen wie es sich richtig und gut für mich anfühlt. Meine Gefühle leben, Stärke und Schwäche zeigen können, einfordern was mir zusteht, Selbstbewusst auftreten und mich mutig meinen Ängsten stellen.

6. Wie hast du diese innere Wildheit gefunden und in deinem Leben etabliert?
Meine Geschichte hat viel mit Angst zu tun, ich war immer schon ein ängstlicher Mensch, von klein auf. Da ist es kein Wunder, dass ich im frühen Jugendalter eine manifeste Angst- und Panikstörung entwickelt hatte. Doch durch diese stände Angst ist mir auch bewusst geworden, welch einen riesig großen Stellenwert für mich die Freiheit hat und das Gefühl, intensiv zu leben. Irgendwann wurde mir klar das ich leben will, dieses Leben wirklich auskosten, meine Träume verwirklichen, glücklich und erfüllt sein und das ich all dies nicht erreichen werde wenn ich Angst habe, mich verstecke, verstelle und mich so gebe wie andere mich vielleicht sehen wollen.

7. Wie hat sich dein Leben dadurch verändert?
Eigentlich hat sich alles verändert, ich habe mich selbst und mein Leben in seinen Grundfesten erschüttert. Ohne müde zu werden habe ich mich immer wieder meinen Ängsten ausgesetzt, habe mir selbst bewiesen stärker als diese zu sein. Es gibt ein wundervolles Buch von Osho, dessen Titel eine Art Lebensmotto von mir geworden ist, er lautet: „Lebe wild und gefährlich“. In mir war immer diese zu Grunde liegende Überzeugung das alles Gut ist, alles Gut ausgehen wird, vor mir Licht und Freude liegen. Daran habe ich mich festgehalten und gekämpft, meine Wildheit heraufbeschworen, aus ihr Kraft und Durchhaltevermögen gezogen. Heute lebe ich weitestgehend angstfrei – natürlich habe auch ich wie jeder Mensch in bestimmten Situationen Angst, denn Angst ist gesund und überlebenswichtig. Wenn ich spüre das mir etwas Angst macht, dann spornt es mich meistens dazu an es tu tun, neue Erfahrungen zu sammeln, meinen Horizont zu erweitern, wild, gefährlich und erfüllt zu leben.

8. Wie hast du dich dadurch verändert?
Im Verlauf der Jahre bin ich durch diesen Weg deutlich selbstbewusster, positiver und lebensbejahender geworden.

9. Was tust du, um diese wilde Seite in dir zu nähren? Was braucht sie?
Erdung, Kontakt zur Natur, Gemeinschaft mit anderen wilden Frauen, lachen, singen & schreien.

10. Was war die größte Herausforderung, die du überstanden hast?
Mich aus sehr herausfordernden, kräftezehrenden und manipulativen Beziehungen zu lösen, für mich einzustehen und meinen Weg weiter zu gehen, mich zu retten, mit der Hoffnung auf eine wundervolle Zukunft, obwohl ich zeitgleich das Gefühl hatte mein Herz zerberstet auf ewig.

11. Was tust du bei Rückschlägen?
Tief durchatmen, die Situation neu reflektieren, danach suchen was ich aus der Situation lernen kann.

12. Was liest du gerade?
Heute habe ich den Roman „Mara und der Feuerbringer“ von Tommy Krappweis zu Ende gelesen. Ein sehr unterhaltsamer Jugendroman in dem es um Mara, eine 15jährige Seherin und um einen Haufen germanischer Mythologie geht. Der erste Band dieser Trilogie ist übrigens kürzlich erst verfilmt worden.
Ansonsten stöbere ich gerade immer wieder in verschiedensten Büchern über Bäume und Ogham, da ich mich zur Zeit jeden Monat mit einem Ogham Zeichen und dem entsprechenden Baum beschäftige. Im Rahmen dessen und darüber hinaus lese ich auch das wunderschön illustrierte Buch „Earth Wisdom“ von Glennie Kindred.

13. Welche drei Menschen haben dich am meisten inspiriert?
Louise L. Hay – das erste Buch von ihr habe ich mit 13 Jahren verschlungen. Sie ist soetwas wie meine Päpstin bzgl. Affirmationen und positiver Lebenseinstellung.
Francesca de Grandis – kein Buch hat mich im Laufe meiner – ich nenne es mal „religiösen Laufbahn – so sehr bewegt und berührt wie ihr Wekr „Die Macht der Göttin ist in dir“.
Wolf Dieter Storl – stellvertretend für all die wundervollen Menschen und Autoren die es immer wieder schaffen mich mit ihren Werken über die Natur, Pflanzen und Wildniss in ihren Bann zu ziehen.
Dann wären da noch einige mehr + der Menschen in meinem Umfeld und meiner Familie, deren Namen wohl kaum jemanden etwas sagen würden.

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14. Was motiviert dich weiter zu machen?
Das Leben und die Liebe dazu und darin <3

15. Hast du ein Lieblingsmantra? Eine Lieblingsaffirmation die du teilen möchtest?
Om Tare Tuttare Ture Soha
Vor Dir, Ehrwürdige Tara, Retterin aller Wesen, verneige ich mich!

16. (und warum?)
Dieses Mantra ist Teil meiner ersten Tätowierung vor vielen Jahren. Die grüne Tara – eine buddhistische Göttin – gilt als Retterin aus höchster Not. Befindet man sich in Gefahr, so soll das Aussprechen dieses Mantras für ihre sofortige Präsenz und ihren Schutz sorgen.

17. Bitte Teile ein paar weise Worte mit uns, die du durch deine spirituelle Arbeit gelernt hast:

“Höret nun die Worte der Sternengöttin,zu deren Füßen die Weite des Himmels wie
Staub liegt und deren Leib das Universum umfasst.
Ich bin die Schönheit der grünen Erde
und der weiße Mond inmitten der Sterne,
das Mysterium der Gewässer
und die Sehnsucht im Herzen der Menschen,
Ich rufe eure Seelen, sich zu erheben und zu mir zu kommen,
denn ich bin die Seele der Natur, die dem Universum Leben schenkt.
Aus mir gehen alle Dinge hervor und zu mir müssen alle Dinge zurückkehren.
Und vor meinem Angesicht, geliebt von Göttern sowie Menschen,
soll sich euer innerstes göttliches Selbst in der Verzückung der Unendlichkeit
entfalten.
Verehrt mich mit frohlockendem Herzen,
denn siehe, alle Akte der Liebe und der Freude
sind meine Rituale.
Lasst in euch sein
Schönheit und Stärke,
Kraft und Mitgefühl,
Ehre und Demut,
Heiterkeit und Ehrfurcht.
Und ihr, die ihr mich erkennen wollt, wisset,
dass all euer Suchen und Sehnen vergeblich sein werden
wenn ihr das Mysterium nicht kennt:
Wenn ihr das, was ihr sucht, nicht in eurem Inneren findet,
werdet ihr es im Außen niemals finden!”

– Doreen Valentine –

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Über Karmindra

Karmi weiß, was sie will und wie sie diese Dinge in ihr Leben integriert. Sie sagt „Ja“ zu ihrem Leben und zu ihren Träumen. Auf ihrer Seite the glowing life, lässt sie uns teilhaben an all den Dingen, die ihr Leben wundervoll machen – von Spiritualität und Yoga, bis hin zu gesunder Ernährung und Naturkosmetik. Du kannst auch DIY Anleitungen zu diversen Projekten finden und Buchrezensionen lesen.

 

Warum werden hier Wolfsfrauen interviewt und was sind „wilde“ Frauen?

Ich möchte mit diesen Interviews dir Frauen vorstellen, die authentisch sind, ihren eigenen Weg gehen und nicht darauf achten, was das Außen davon hält. Sie hören auf ihre Innere Stimme und folgen ihrer Intuition. Ich möchte dich mit diesen interviews dazu inspirieren, dir selber zu vertrauen, neue Wege zu beschreiten und die zu werden, die du gerne sein willst – die zu sein, die du schon jetzt bist. Ich weiß, aus eigener Erfahrung, dass es nicht immer leicht ist, den ersten Schritt zu gehen, und dass man Vorbilder braucht, die einen dazu anleiten, sich aus der eigenen Komfortzone heraus zu wagen. Und genau das wünsche ich mir für dich! Lebe dein Leben – hab Spass und tu das, was du liebst, ein wenig mehr :)

Dankbarkeit: Wochenweise Glück

„Dankbarkeit muss wie Liebe täglich erneuert werden, sonst stirbt die eine wie die andere.“ – Graham Greene –

Zeit rast nur so dahin – und die Woche war wirklich facettenreich… zwischen wunderschönen und angenehmen Momenten, gab es auch unangenehme Situationen und Auseinandersetzungen – es tut mir so gut, wirklich jeden Abend mich in Dankbarkeit zu üben, und meine Liste zu schreiben – hier ist mein „Best OF“

 
* mich Bowiemäßig geschminkt (und hatte großen Spass dabei)
* mehrere Projekte beendet
* meine Ogham-Stäbe bearbeitet
* an einem schrecklichen Regentag mit dem Autor zur Kita fahren können
* habe eine neue alte (second Hand) Teekanne für uns gefunden
* Schnee
* für mich selber eingestanden
* meinen Schmerz geäußert
* ein gut gelauntes Kind im Schnee
* Binge-Drawing – ich habe in den letzten Tagen super viel gemalt
* super viel Energie gehabt
* und damit den Haushalt geschmissen
* wieder gebauchtanzt ^^
* mit dem Mann eine Date-Night gehabt
* und indisch gegessen
* vom Mann bekocht worden
* Rote beete Chips gemacht
* und Granola
* mehr Schnee
* mit dem Kind gemalt
* Postkarten gestaltet
*Crazy Sexy Miracles <3
* und dann mein persönliches Lieblingslied, was mich diese Woche immer wieder zum tanzen animiert hat:

Wie war es bei dir? Was war wundervoll? Wofür bist du dankbar?

Ogham – die Eberesche (Vogelbeere)

by wurzelweber.de

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Obgleich wir schon wieder einen Baum weiter sind in unserer Ogham-Gruppe, möchte ich noch meine persönlichen Ergebnisse zur Vogelbeere nieder schreiben. Ich hatte ein wenig Schwierigkeiten mit der Eberesche in Kontakt zu kommen, obwohl ich schon zu Beginn des Zyklusses von ihr einen Ast geschenkt bekommen habe (und das Wölfchen auch) und sie meine geliebten Vögel ernährt.

Der Baum

Sie gehört nicht, wie auch ich zu Beginn angenommen habe, zu der Familie der Esche, sondern ist, wie viele andere Bäume auch, ein Rosengewächs. Man kann sie im Spätsommer an ihren karmesinroten Früchten leicht erkennen, und wird im Herbst, meist nach dem ersten Frost, von Vögeln belagert, denn sie ist eine wichtige Futterquelle für die Vogelschar (deswegen auch Vogelbeere).

Ihre Rinde ist meist glatt und weniger zerfurcht wie die Birke, aber sie ist ähnlich anspruchslos an ihre Umgebung und gedeiht selbst in großen Höhen (dann aber eher als Busch). Sie wird auch nicht ganz so groß, wie die Birke, aber sie hat einen tiefe Verwurzelung, über die sie sich auch verbreiten kann – sie wird aufgrund dieser Eigenschaft sogar zur Bodenbefestigung genutzt. Außerdem möchte ich noch ihre Frostbeständigkeit erwähnen, sie ist sehr widerstandsfähig gegenüber Frösten, was sie ihren tiefen Wurzeln zu verdanken hat.

Besonders erstaunlich finde ich, wieviele Tiere sich von ihr ernähren – denn es sind nicht nur unsere heimischen Vogelarten, die auf ihre Beeren angewiesen sind, sondern auch Säugetiere essen ihre Früchte. Laut Wiki sind das z.B. Rotfuch und Dachs, aber auch Mäuse und Rehe.

Für mich trägt sie alle drei Aspekte der Göttin – im Frühling trägt sie weiße Blüten, im Spätsommer ihre roten Beeren und im Winter ist sie karg und dunkel

wurzelweber.de

wurzelweber.de

Anwendung und Wirkung

Die Vogelbeeren, die man von August bis September ernten kann, enthalten viel Vitamin C, aber auch Parasorbinsäure. Diese ist der Grund, weshalb sie als „giftig“ gilt, denn Parasorbinsäure verursacht Magenbeschwerden, kann aber durch große Hitze, wie beim kochen, verträglicher gemacht werden. Nach dem ersten Frost verliert sie einen großen Anteil dieser Säure und wird, ähnlich wie die Schlehe, leicht süßlich. (Quelle:Wikipedia)

So kann man sie zu Marmeladen einkochen oder aus ihr Schnaps brennen. Ich selber habe bisher keinerlei Erfahrungen sammeln können, weswegen ich dich bitte, da einmal selber nach zu sehen, wenn du da gewisse Absichten hegst.

Ich kann dir diese Seite hier ans Herz legen, nicht nur für Ebereschen-Rezepte.

Die Eberesche in der Mythologie

Es gibt viel zu berichten über die mythologische Vorstellung der Eberesche, oder auch RowanTree – zum einen ist sie ein s der erwähnten „9 Hölzern“ in der Wiccan-Rede, die dann im heiligen Feuer verbrannt werden:

Rowan is a tree of power causing life and magick to flower“

(Auszug aus der Wiccan-Rede)

Sie ist ein Baum des Schutzes – nicht nur gegen Blitzschlag (so soll sie auch dem Thor geweiht sein), sondern auch gegen Hexerei, aber auch ein Symbol für das (wiedererwachende) Lebens, denn sie ist einer der ersten Bäume, die sich ein grünes Kleid im Frühling an ziehen.

Du kannst hier etwas mehr zu dem mythologischen Hintergrund lesen, wenn du magst.

Dementsprechend, kann man aus ihrem Holz sicherlich ein gutes Schutzamulett herstellen, und zur Hand nehmen, wenn man zusätzlichen Schutz benötigt. Ich finde die Idee auch sehr reizvoll, aus ihrem Baum ein Schutzamulett für das eigene Heim her zu stellen, und werde mich dieser Idee zu Imbolc widmen.

wurzelweber.de

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Bedeutung für mich

Wie ich schon in dem Beitrag zur Birke erwähnt habe, handelt es sich bei der Bedeutung um meine Erfahrungen und Einsichten, die ich während der Beschäftigung mit dem Vogelbeerbaum gemacht hab

Die Eberesche hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, sich zu verwurzeln – in der Erde, mit der eigenen Seele. Je tiefer ich die Wurzeln in mir selber schlagen lasse, je mehr ich sie dort vernetze, desto mehr Widerständen kann ich trotzen, desto längere Winter, kann ich überstehen. Denn alles was ich brauche, liegt tief in mir, und wird mich nähren. Und wenn ich gut genährt bin (sowohl innen, als auch im außen), desto besser kann ich auch andere Nähren. Sie zeigt mir, dass ich mich wieder mehr nach innen richten soll… auf meine eigenen Bedürfnisse zu achten, weniger im Außen nach Antworten suchen soll, sondern die Antwort tief in meiner Seele zu finden, denn da liegt sie schon.

Welche Erfahrungen hast du mit der Eberesche gemacht? Wofür steht sie für dich?

Alle Bilder dieses Beitrages wurden durch Wurzelweber gemacht und unterliegen somit ihrem Copyright. Danke, dass ich sie hier nutzen durfte.

Magischer Mittwoch: Offerings – Opfergaben

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Ich mag das englische Wort „Offerings“ sehr gerne – es kann sowohl mit Opfergabe, aber auch mit Darbietung und Angebot übersetzt werden. Für mich ist das Wort „opfern“ eher negativ besetzt – es ist etwas, was schwerfällt… Ich selber empfinde „Offerings“ als etwas angenehmes, positives und mit guten Gedanken durchsetztes, es fällt mir leicht und ich gebe es gern… Deswegen möchte ich es hier als „Gabe“ bezeichnen…

Warum opfert man überhaupt etwas?

Es gibt da verschiedene Möglichkeiten …

aus Dankbarkeit – damit gibt man etwas an die spirituelle Welt zurück, aus Dankbarkeit für all die wundervollen Geschenke in seinem Leben, um diese zu ehren. Aber auch, um den Fluss des Gebens und Nehmens in Gang zu halten.

Energien „füttern“ – zum Beispiel wenn ich einen Ort energetisch verändern möchte, kann ich eine, mit Liebe und Achtsamkeit zubereitete Gabe herstellen, und sie dann an diesem Ort „darbieten“.

Spirits ehren und Füttern – egal ob du das „kleine Volk“ ehren möchtest, die Baumgeister oder die allgemeinen Spirits – du kannst mit deiner Gabe sie ehren und unterstützen (manchmal auch sicherlich besänftigen). Und natürlich auch den Göttern

Zu segnen – für einen Ort, einen Verstorbenen (am Grab) oder einen Baum

Außerdem als Dank für etwas, was man aus der Natur genommen hat, wenn man einen Ast geschnitten, Blüten gezupft oder Wurzeln gegraben hat… aber auch einfach nur so, weil man das Land und die Flora und Fauna liebt… einfach, weil man sie ehren möchte.

Wie opfert man?

Für die Opferungen zu Hause habe ich zwei Schälchen, die nur für diesen Zweck genutzt werden – eine für den Hauptaltar und eine für den Küchenaltar. Während ich die Gabe herstelle, bin ich ganz bei der Absicht, mit der ich es geben will… und versuche möglichst viel Liebe und Achtsamkeit dort hinein fließen zu lassen…

In der Küche stelle ich es meistens mit einem Räucherstäbchen auf – als Dank (und sage dazu meist einen kleinen Segensspruch. Auf dem Altar kann dies mit in eine Zeremonie eingebaut werden, und ist dann ein wenig ausführlicher…

Auf dem Balkon, stelle ich es meistens mit einem Stillen Dank hin, und auch draußen, verläuft das Ganze eher still und mit Achtsamkeit. Ich überreiche ein Geschenk, genau so, wie ich es bei einem Menschen tun würde.

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Was opfert man?

Ich persönlich opfere regelmäßig und gerne: Räucherstäbchen, selbstgekochtes Essen, Blüten und Kräuter, aber auch Kaffee. Als ich noch geraucht habe, habe ich auch Tabak geopfert. Das mache ich nun nicht mehr.

Wenn ich draußen opfere, dann möchte ich ja etwas zurück geben, und dann siehst das meistens so aus: Ich opfere Kaffeesatz, (Mond)-Wasser und Samen.

Man kann natürlich auch spezielle Dinge opfern, um gewisse „Wünsche“ an zu ziehen – wie Geld, Schmuck oder bunte Bänder.

Man kann auch etwas extra für eine Opferung vorbereiten, Lavendel-Büsche, Blumengebinde usw. Diese kann man dann hinlegen, verbrennen oder dem Fluss geben – je nachdem, was einen gerade anspricht.

Und dann kann man natürlich noch etwas von sich selber geben – Haare, Spucke oder auch Blut… aber natürlich auch Kerzen, Alkohol und Dinge, die einem selber wichtig sind

Geopfert – und dann?

Ich wurde gefragt, was dann mit den Opfergaben passiert, und wie lange ich sie stehen lasse… also normalerweise lasse ich sie immer über Nacht stehen – ich schaue dann auf die „Speise“ und fühle mich ein, wenn es sich richtig anfühlt, dann nehme ich sie und „entsorge“ sie. Das ist manchmal nach 24 Stunden, manchmal schon nach 8 stunden – für mich ist die Nacht die wichtige Zeit – da stelle ich mir vor, wie in meiner Abwesenheit, die Gabe „verspeist“ wird.

Wenn ich bei uns im Haus geopfert habe (was ich regelmäßig tue), dann gebe ich es an die Erde zurück – wir haben hier einen Kompost, den ich dann benutze, oder ich gebe es unseren Pflanzen (gerade bei Flüssigkeiten) auf dem Balkon. die lieben Kaffee und Eierschalen sehr ^^.

Draußen lasse ich es liegen oder vergrabe es – deswegen ist es mir wichtig, dass die Gabe natürlich ist, von Tieren gegessen werden kann, oder verrottet.

Opfern als Segnung für die Erde (Schamanische Lichtarbeit)

Ganz besonders schön finde ich es, die Erde mit meiner Opfergabe zu segnen . in der ich einen Ort, einen Baum oder eine Straßenkreuzung mit einer Gabe beschenke, gebe ich ihr Achtsamkeit und Liebe – und ich stelle mir vor, dass es ihr hilft, sich selber zu heilen.

Anleitung für ein Opfertäschchen

Nimm ein kleines Säckchen, oder stelle selber eines her – je nachdem, was sich für dich besser anfühlt – und fülle es mit Dingen, die du draußen an die Erde geben willst, wenn du einen Ort ehren willst oder etwas zurück geben willst, z.B. beim Kräuter schneiden.

Das können Samen von bestimmten Pflanzen sein, die du sehr magst, oder die für Bienen hilfreich sein können, aber auch getrocknete Kräuter und Blüten von Pflanzen, die dir etwas bedeuten – getrockneter Kaffeesatz oder Eierschalen… oder eine Mischung aus allem :)

Dann kannst du noch einen Kristall hinzu geben, der von dir mit Liebe und Dankbarkeit aufgeladen wurde… der kann im Beutel bleiben, oder bei Bedarf auch gegeben werden.

Du kannst dieses Beutelchen mit in deiner Tasche herum tragen, und bei einer Gelegenheit, hast du immer etwas dabei, was du geben kannst…

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Wenn ich Kräuter sammeln gehe, habe ich meistens auch noch ein Fläschchen Wasser dabei, aber oftmals finde ich etwas interessantes nebenbei, wenn ich nichts dabei habe, um es zu geben. In solchen Fällen kannst du auch deine Stimme geben, und ein Lied singen (oder tönen).

Für mich persönlich geht es nicht um den materiellen Wert einer Sache, die ich gebe, sondern darum, wie bei einem Geschenk auch, dass ich mir Gedanken mache, was der Beschenkte braucht, was ihm gefallen könnte, und was ich gerne gebe – was mir selber Freude macht. Für mich ist es wichtig, wie ich es hergestellt habe – nämlich mit meiner ganzen Aufmerksamkeit und meiner Liebe.

Spezielle Opfergaben

Für gewisse Anlässe (Besuch von besonderen Orten, Ritualen usw) kann man natürlich auch aufwändige Gaben herstellen und sie schenken – z.B. eine spezielle Räuchermischung, Stroh-Puppen, Blumengestecke oder Anhänger. Je individueller du dein „Opfer“ gestaltest, desto mehr Bezug wirst du dazu haben, und desto schöner wird deine Zeremonie sein – und natürlich auch das Ergebnis.

Wie ist es für dich? Was opferst du? Und warum? Was machst du mit deinen Opfergaben? Und stellst du sie aufwändig her? Welche Erfahrungen hast du damit gemacht?